Für die Zeit der Renovierung unseres Kindergartengebäudes und des evangelischen Gemeindezentrums in der Allinger Strasse 24, sind wir mit unserem evangelischen Kindergarten Arche Noah vorübergehend in den alten Sparkassenräumlichkeiten am Harbeckplatz 3 untergebracht. Herr Harbeck war so freundlich, uns die Räume bis zur Beendigung der Umbauarbeiten zu vermieten, so dass alle unsere drei Gruppen zusammenbleiben konnten und wir nicht in Wohncontainer umziehen mussten.
Wie geht es uns und vor allem, wie geht es den Kindern? Es geht uns Allen gut! Entgegen anfänglicher Bedenken, bieten die neuen, offenen Räumlichkeiten unseren Kindern völlig neue Entwicklungsmöglichkeiten:
Unsere Neuzugänge, wir nennen sie Glühwürmchen, kannten noch keinen Kindergartenbetrieb und haben sich mittlerweile gut eingelebt. Die Eidechsen, unsere Kinder im zweiten Kindergartenjahr, kennen die Erzieher und fühlen sich wohl. Für die Dinos, unsere Vorschulkinder, ist der Ortswechsel das letzte große Abenteuer vor der Einschulung.
Der aktuelle Kindergartenbetrieb lässt sich wie folgt beschreiben: Das freie Spiel steht im Vordergrund und es finden sich gruppenübergreifend immer wieder andere Kinder zusammen, die ihren Lieblingsbeschäftigungen nachgehen. Beispielsweise haben wir nur noch eine, aber dafür riesengroße Bauecke, eine Küchenecke und einen großen Basteltisch.
Die Kinder haben gelernt, zu teilen, abzuwechseln und Kompromisse einzugehen. Sie erfahren täglich, wie es ist, in einer größeren Geräuschkulisse zu handeln und verändern entsprechend ihr Spiel. Rückzugsmöglichkeiten bieten die einzelnen Gruppenräume, die bewusst spärlich mit Kissen in jeder Größe ausgestattet sind. Sie dienen zum Lesen, Kuscheln, Höhlen bauen oder auch mal zum Toben.
Wir freuen uns, dass unsere Großen in diesem Kindergartenjahr durch die Initiative von Frau Rachel Heinicke spielerisch Englisch lernen dürfen. Frau Heinicke ist Muttersprachlerin und ihre beiden Ältesten besuchen unserem Kindergarten. Jede Woche fiebern die Dinos aller Gruppen auf diese Stunde am Donnerstagmorgen hin.
Den zurzeit nicht vorhandenen Garten ersetzen die Gruppen durch viele Spaziergänge und erkunden die Umgebung. Es fehlt jetzt nur noch der Schnee zum Rodeln auf dem „PUC-Berg“.
Unsere Erzieherinnen, Pflegerinnen und Praktikanten sind außer für den gruppeninternen Morgenkreis für alle Kinder Anlaufstation geworden. Beide Seiten hatten in den letzten vier Monaten Gelegenheit, sich noch besser kennen zu lernen, vor allem die Kinder untereinander schlossen neue Freundschaften. Wir Eltern merken das, indem zuhause immer häufiger Namen von Kindern fallen, von denen wir zuvor noch nichts gehört haben.
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